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Ich möchte dir heute von einer Geschichte erzählen, die ich stark finde. Es geht um Johannes 5. Jesus war gerade in Jerusalem und ging an den Teich Bethesda. Dort lagen viel Kranke, Blinde, Gelähmte und Gebrechliche, die darauf warteten gesunden zu werden.
Viele Kranke, Blinde, Gelähmte und Gebrechliche lagen in diesen Hallen und warteten darauf, dass sich Wellen zeigten. Von Zeit zu Zeit bewegte nämlich ein Engel Gottes das Wasser. Wer dann als Erster in den Teich kam, der wurde gesund; ganz gleich, welches Leiden er hatte. ( Johannes 5, 3-4)
Es gab einen Mann, der seit 38 Jahren gelähmt war und ebenfalls hoffte gesund zu werden. Jesus sah diesen Mann und fragte ihn: “Willst du gesund werden?“. Der kranke Mann antwortete: “Ich habe niemanden, der mir in den Teich hilft, wenn sich das Wasser bewegt“.
Diese Antwort zeigt ein bisschen, dass dieser Mann keine Verantwortung für sein eigenes Leben trägt. Außerdem gibt er anderen gerne die Schuld, denn er antwortete Jesus weiter: “Während ich noch versuche hinzugelangen, steigt immer schon ein anderer vor mir hinein“.
Dieser Mann sah sich selbst als Opfer und wollte nichts für eine Veränderung in seinem Leben tun. Jesus hatte kein Mitleid für diesen Mann, stattdessen sagte er:
Steh auf, nimm deine Matte und geh! (Johannes 5, 8)
Wow! Mir ging es auch schon oft mal schlecht. Schnell verfällt man dann in Selbstmitleid und erwartet auch von anderen Mitleid zu bekommen. Hängt einfach in nem Loch und das Vertrauen zu Gott scheint wie weg geblasen. Kennst du das auch? Ich sag oft, wenn die Umstände anders wären, dann…
Aber nicht die anderen oder die Umstände verändern sich, sondern es geschieht Veränderung in deinem Leben, wenn du aufstehst und gehst! Sei nicht das Opfer, nur weil es gerade nicht so läuft, wie du es gern hättest.
Gott ist bereit dir zu helfen, aber du musst darauf vertrauen, auch dann, wenn es schwer ist. Steh auf und suche aktiv die Veränderung, die du dir für dein Leben wünschst.
Einen gesegneten Tag noch,
die Gina – Bloggerin, Autorin und vor allem Christ




























Kommentare zu: Steh auf und geh!
Hallo Gina, dein Beitrag hat mir sehr geholfen.
Hi, ich habe noch nie etwas im Internet kommentiert, aber jetzt gerade ist mir spontan danach. Ich bin auf diesen Impuls gestoßen, weil die Geschichte mir momentan wichtig ist.
Ich frage mich, ob dir eigentlich bewusst ist, wie abwertend und lieblos du über den Gelähmten schreibst. Es hat mich erschreckt, dass du dann auch noch schreibst, Jesus hätte kein Mitleid mit ihm… wenn Jesus jemandem den Kopf waschen ( also ihn kritisieren) wollte, hat er das getan. Das Wunderbare an dieser Geschichte ist doch gerade, dass er auch die heilt, die nicht mehr mutig und stark sind! Ich verstehe deinen Grundgedanken ( aufstehen statt liegenbleiben), aber wer hier einen liebenden Jesus sucht, wird meiner Meinung nach in deinem Impuls nicht ermutigt ..der Gelähmte ist GERNE ein Opfer??? .. genau diese Unterstellung/ vereinfachte Deutung macht Menschen einsam und bremst sie aus!